Meine Vorbereitung auf Island
20.04.2026 Es soll nicht so weit kommen, aber wer weiß, wenn ich nicht doch mal im Schlamm stecken bleibe, ein Loch tiefer ist wie gedacht oder sonst etwas passiert. Darum habe ich mir doch zwei Anfahrhilfen besorgt. Ausserdem kann ich sie auch dazu nutzen, den Wagen auszunivillieren, wenn es zum Schlafen zu schräg sein sollte.

15.04.2026 Damit der Innenraum nicht zu voll ist in meinem Mikrowohnmobil, muss das ein oder andere nach draussen. Dafür habe ich mir einen leichten und stabilen Dachgepäckträger über Kleinanzeigen besorgt. Nun noch an meinen Dachträgern befestigen und wieder ein Schritt näher meinem Abenteuer Island Intensiv!
November/Dezember/Januar 2025/26
Während viele im Winter eher ihre Aktivitäten herunterfahren, bereite ich mich intensiv auf die kommenden Herausforderungen vor. Und das nicht nur, weil ich schon jenseits der 60 bin, sondern vor allem, um mit möglichst viel Leichtigkeit und Unbeschwertheit die zahlreich geplanten Wanderungen genießen zu können.
Mein Rolling Home, mein agiler Panda 4x4, wird von einer befreundeten Werkstatt so weit wie möglich fit gemacht für den Plan, auch viel abseits der Ringstrasse auf Schotterstrecken unterwegs zu sein. Der kleine Wagen hat keine allzu große Bodenfreiheit (allerdings mit einem Bausatz noch um etliche Millimeter nach oben gehoben) und so schützt ein zusätzlicher Unterbodenschutz. Auch das Dachgepäcktträger-System wird soweit aufgerüstet, dass der Reservereifen oben drauf passt – ich brauche Stauraum für tagelanges Unterwegssein und am tiefsten Punkt, dem Radkasten, wird mein "Kühlschrank" sein. Auch die Stromversorgung für Handy, fliegende Kamera und Laptop muss sichergestellt werden und der Kocher für warmes Essen und den heißen Kaffee morgens darf nicht fehlen.
Allzu große Gedanken mache ich mir allerdings nicht (mehr). Die sehr großen Wanderungen in den letzten Jahren haben mich gelehrt, dass Weniger mehr ist und dass Vieles von dem, was man meint zu benötigen, doch nicht so wichtig ist.
Denke ich zurück an meine ersten Fernreisen als junge Frau, zum Beispiel nach Südafrika, dann ist heute im Vergleich die Planung einer solchen Reise erheblich einfacher geworden. Das Internet bringt eine Fülle an Informationen und die zahlreichen Filme auf Youtube vermitteln einem einen guten Eindruck, was Island alles zu bieten hat. Doch mit so viel Zeit zur Verfügung möchte ich natürlich auch die Stellen erkunden, die in keinem Hochglanzprospekt oder eine der zahllosen „10-Must-See-Sehenswürdigkeiten“-Listen stehen. Und das macht die Planung dann kniffliger….und so spannend, dass mir dabei täglich die Vorfreude auf „Island intensiv 2026“ das Herz schneller schlagen lässt.