Kompakte Reise-Schnellübersicht

Kompakte Schnellübersicht: Island-Reise 2026

Juni 2026

  • 04.06. - 10.06.: Ankunft in den Ostfjorden (Seyðisfjörður), Südküste & Westmännerinseln.
  • 13.06. - 17.06.: Hochland-Pisten (Kerlingarfjöll), Akureyri & Nationalfeiertag.
  • 20.06. - 25.06.: Arktisches Sehnsuchtsziel Grímsey, Húsavík & Dettifoss.
  • 27.06. - 30.06.: Ásbyrgi-Schlucht, Raufarhöfn (Arctic Henge).

Juli 2026

  • 02.07. - 05.07.: Langanes-Kap, Bakkagerði (Puffins) & Brúnavík.
  • 10.07. - 18.07.: Start der Hochland-Durchquerung (Sprengisandur & Askja).
  • 20.07. - 31.07.: Zu Fuß durchs Hochland mit Anita, Ankunft in Landmannalaugar & Rückkehr zum Mývatn.

August 2026

  • 05.08. - 15.08.: Westfjorde, erstes Hornstrandir-Abenteuer & Kennenlernen von Scott.
  • 29.08. - 31.08.: Zweite Tour nach Hornstrandir & Polarfuchs-Beobachtungen.

September 2026

  • 01.09. - 05.09.: Abschluss in Hornvík, Rückkehr nach Ísafjörður & Vorbereitung für die Vierergruppe.
  • 08.09. - 17.09.: Roadtrip mit Brigitte, Gisela und Horst (Reykjanes, Hraunfossar, Hvítserkur, Jökulsárlón & Diamond Beach).
Schnellübersicht über meine Reise

Die Schnellübersicht über meine Reise

Juni 2026

Donnerstag, 04. Juni 2026: Ankunft in den Ostfjorden
  • Seyðisfjörður: Ankunft mit der Fähre Norröna im malerischen Hafenort der Ostfjorde.
  • Historisches Hafengebäude: Übernachtung in dem gemütlichen, alten Hostel direkt im Ort.
Freitag, 05. Juni 2026: Die raue Wildnis der Ostfjorde
  • Gufufoss: Ein malerischer Wasserfall, der elegant in die Tiefe stürzt.
  • US Navy LCM Landungsboot: Besuch des geschichtsträchtigen und stummen Wracks aus der Vergangenheit.
Samstag, 06. Juni 2026: Entlang der Fjorde nach Norden
  • Östlichster Autopunkt & Ältester Leuchtturm: Fahrt entlang der dramatischen Klippen und Steilküsten zu den markanten Küstenpunkten.
  • Neskaupstaður: Fahrt in den Fjordort, um die kleine (leider verschlossene) Kirche zu besichtigen.
  • Páskahellir: Eine abwechslungsreiche Wanderung zu dieser bekannten Höhle am Fjord.
  • Örtliches Schwimmbad (Grunnskóli): Entspannung im heißen Topf (Hot Tub) des kleinen Dorfbades.
  • Schlucht im Nordosten: Übernachtung an einer wilden Schlucht mit Fluss- und Meeresblick.
Sonntag, 07. Juni 2026: Auf der Ringstraße Richtung Süden
  • Jökulsárlón (Gletscherlagune): Trotz Dauerregens und Sturms ein Spaziergang abseits der Massen an der berühmten Lagune mit Eisbergen.
Montag, 08. Juni 2026: Die Klassiker der Südküste
  • Vík í Mýrdal: Besuch des südlichsten Ortes Islands.
  • Reynisdrangar & Basalthöhle: Der weltberühmte schwarze Sandstrand mit den monumentalen, 66 Meter hohen Felsnadeln im Atlantik.
  • Südküsten-Wasserfälle: Vorbeifahrt am Seljalandsfoss und Skógafoss (aufgrund von Touristenmassen und Parkgebühren ohne langen Stopp).
  • Dyrhólaey: Der markante Felsklotz mit der Felsbrücke und dem Leuchtturm (beobachtet aus der Distanz).
Dienstag, 09. Juni 2026: Vulkane und schwarze Strände
  • Seljalandsfoss: Ein schneller Fotostopp am berühmten Wasserfall, dieses Mal am frühen Morgen ohne Menschenmassen.
  • LAVA Centre (Volcano Center): Exklusiver Besuch der Multimediashow über Islands Vulkanausbrüche inklusive der Erdbeben-Simulationsbox.
  • Eyjafjallajökull: Blick auf die mächtigen Gletscherflächen oberhalb der Südküste.
  • Schwarzer Sandstrand an der Südküste: Ein ausgiebiger Strandspaziergang zu den verwitterten Überresten eines alten Holzbootes im Sand mit Blick auf die Westmännerinseln.
Mittwoch, 10. Juni 2026: Ausflug auf die Westmännerinseln (Vestmannaeyjar)
  • Fährhafen Landeyjahöfn: Überfahrt mit der Autofähre nach Heimaey.
  • Heimaey / "Island im Kleinen": Aufbau des Zeltes in der kleinen Inselhauptstadt.
  • Eldfell (Feuerberg): Wanderung auf den geschichtsträchtigen Vulkan (bekannt durch den Ausbruch von 1973) inmitten blühender Lupinenfelder und mit phänomenaler Aussicht.
Donnerstag, 11. Juni 2026: Sturmböen, Puffins und Insel-Engel
  • Klippen-Wanderung: Beobachtung von Papageitauchern (Puffins) aus nächster Nähe in einem sturmsicheren Beobachtungshäuschen.
  • Stafnesviti Leuchtturm & Elephant Rock: Wanderung zum einsamen Küstenpunkt und ein glücklicher Lifthilfe-Stopp durch einen lokalen Trailengel inklusive exklusiver Stadtführung.
  • Heiðarvegur (Hausberg-Leitern): Mutiger Kletterversuch an den senkrechten Leitern der nackten Felswand, abgebrochen wegen der extremen Sturmböen.
  • Herzliche Begegnungen: Spontane Einladung zum Essen durch eine palästinensische Familie auf dem Campingplatz.
Samstag, 13. Juni 2026: Staub, Schmelzwasser und Hochland-Pisten
  • Route 35 (Kjalvegur): Fahrt vom Fährhafen direkt ins zentrale Hochland auf der rauen Schotterpiste mit abgesenktem Reifendruck für mehr Fahrkomfort.
  • Kerlingarfjöll & Hveradalir: Erkundung des imposanten Vulkanmassivs und des farbenprächtigen, digital erschlossenen Solfatarengebiets voller Dampfsäulen.
  • Hveravellir: Kurzer Stopp im Geothermalgebiet, Auslassen des Hot Pools aus Rücksicht auf eine Erkältung.
  • Schmelzwasser-See: Erfolgreiche und wendige Durchquerung einer unvorhergesehenen, großen Pistenüberflutung im noch nicht offiziell freigegebenen Nordteil der Route 35.
  • Blöndulón-Stausee: Mystische Übernachtung am Seeufer inklusive nächtlichem Fotostopp der rot-goldenen Mitternachtssonne.
Sonntag, 14. Juni 2026: Von Basaltsäulen, Seehunden und einer Saga
  • Halbinsel Reykjaströnd: Fahrt über die ruppige, ehemalige F-Straße an die wilde Nordküste.
  • Skarðsviti-Leuchtturm: Klippen-Erkundung an einer skurrilen Kulisse aus perfekt geformten, waagerecht und senkrecht gestapelten Basaltsäulen.
  • Seehund-Beobachtung & Ketubjörg: Geduldiges Sichten von Seehundköpfen im Meer und Blick auf den 120 Meter hohen Wasserfall, der direkt in den Ozean stürzt.
  • Grettislaug (Hot Pool): Tiefenentspannendes Bad im historischen Natursteinbecken bei Reykir mit Blick auf die geschichtsträchtige Saga-Insel Drangey.
Dienstag, 16. Juni 2026: Whalewatching im Akureyri-Fjord
  • Eyjafjörður (Wale-Tour): Bootsausflug bei Traumwetter auf dem Fjord nahe Akureyri; im dicken Überlebensanzug ging es auf die erfolgreiche Suche nach Buckel- und Minkwalen.
  • Einsames Tal: Ausgiebige Nachmittagswanderung im Wind zur emotionalen Auseinandersetzung und zum Gedenken an den verstorbenen Zwillingsbruder.
  • Dalvík-Stellplatz: Erneute, ruhige Übernachtung an einem bewährten Naturplatz abseits der Ringstraße.
Mittwoch, 17. Juni 2026: Nationalfeiertag, Künstlerflair und eine Raumkapsel
  • Dalvík: Idyllischer Morgenkaffee am bewährten Stellplatz in Gesellschaft von Schneehühnern und mit Blick auf wolkenverhangene Bergwipfel.
  • Nationalfeiertag: Aufgrund der Feierlichkeiten zur isländischen Republikgründung von 1944 bleibt die geplante Kaffeepause an der Tankstelle aus – alles hat geschlossen.
  • Hjalteyri: Erkundung des ehemaligen Fischverarbeitungsdorfes; die riesige, alte Fischfabrik versprüht eine Mischung aus rauem „Lost Place“ und kreativem Künstleranwesen.
  • Roller-Duell: Eine herzliche Begegnung mit einem isländischen Jungen inklusive Fachgespräch und einer Tretroller-Demonstration auf dem „Gletscherfloh“.
  • Akureyri: Fahrt in die Stadt bei einsetzendem Nieselregen für das erste Eis der Reise und Bezug einer modernen Raumkapsel als zweitägige Komfort-Auszeit, um die hartnäckige Erkältung auszukurieren.
Donnerstag, 18. Juni & Freitag, 19. Juni 2026: Regentage und „Zerodays“ im Norden
  • Vanlife im Wandel: Nachdenkliche Momente im „Gletscherfloh“ über den spürbaren Wandel des Island-Tourismus (Maut, Parkgebühren, Übernachtungsverbote) im Vergleich zu früher.
  • Pacific Crest Trail Skills: Praktisches Reisen ohne Kühlschrank dank gezielter Kurzeinkäufe ohne Food Waste und das Erleben der traditionellen Geste, als Wanderer eine Banane gratis zu bekommen.
  • Akureyri (Zerodays): Einlegen von zwei bewussten Regenerationstagen aufgrund des ungewöhnlich kalten, verregneten Juni-Wetters (unter 10 °C) zum Sichten der Foto- und Drohnenaufnahmen im warmen Aufenthaltsraum des Kapselhotels.
  • Regen-Nachmittag: Eine frische Vormittagswanderung gefolgt von ausgiebiger Entspannung im heißen Dorfpoll-Schwimmbad, um das Schmuddelwetter auszusitzen.
Samstag, 20. Juni 2026: Neuschnee, Torfhäuser und Heringsgeschichte
  • Dalvík & Akureyri: Erwachen bei stürmischen 4 °C und frischem Neuschnee auf den Berggipfeln; Erledigung von Einkäufen und Aufwärmen im örtlichen Schwimmbad.
  • Historischer Hof Laufás: Besuch des prächtig erhaltenen, labyrinthartigen Torfhofs aus dem 19. Jahrhundert am Eyjafjörður, der faszinierende Einblicke in die historische isländische Architektur und das einstige Pfarrersleben bietet.
  • Siglufjörður: Kulturstopp im bekannten Heringsmuseum der Region.
Sonntag, 21. Juni & Montag, 22. Juni 2026: Das arktische Sehnsuchtsziel Grímsey
  • Fährfahrt mit der „Sæfari“: Dreistündige, extrem stürmische Expedition über den wilden Eyjafjörður mit unbarmherziger Seekrankheit an Bord.
  • Insel Grímsey: Intensives Erkunden (26 Kilometer Fußweg) der grünen Vulkaninsel mit ihren dramatischen Basalt-Steilküsten direkt auf dem nördlichen Polarkreis.
  • Puffin-Paradies: Faszinierende Beobachtungen tausender drolliger Papageitauchender an den rauen Klippen aus nächster Nähe.
  • Sommersonnenwende: Ein magischer, wolkenloser Moment der Mitternachtssonne am Kunstwerk „Orbis et Globus“ in endlos warmem, romantischem Licht.
  • Herzliche Insel-Begegnungen: Kauf eines handgestrickten Islandpullovers in Sandvík und bereichernde Gespräche mit einer französischen Fotografin, einem kalifornischen Reisenden und Campern aus Montana.
  • Rückfahrt: Eine versöhnliche, spürbar ruhigere Fährüberfahrt zurück zum Festland.
Mittwoch, 24. Juni 2026: Wellness, Waschtag und arktisches Nachtlager in Húsavík
  • Húsavík (Campingplatz): Strategische Planung eines dringend nötigen Waschtags im feinsten Island-Grau unter Ausnutzung der Campingplatz-Infrastruktur.
  • GeoSea-Geobad: Ausgiebiges Wellness-Baden im heißen Thermalbad hoch über dem Skjálfandi-Fjord mit Blick auf vorbeiziehende Walbeobachtungsschiffe, unterbrochen von einem plötzlichen Ansturm einer Reisegruppe.
  • Pool-Bekanntschaft: Ein tiefgründiges, langes Gespräch im heißen Wasser mit Petra aus Wien über deren Tierschutz-Stiftung.
  • Schneerand-Nachtlager: Fahrt am frühen Abend ins karge Hochland bis kurz vor die gewaltigen Wasserfälle Dettifoss und Hafragilsfoss für eine einsame Übernachtung zwischen Schneeresten direkt unter der Wolkendecke.
Donnerstag, 25. Juni 2026: Vulkane, Kontinentalspalten und Europas stärkster Wasserfall
  • Solfatarenfeld Námafjall: Rutschiger Aufstieg auf den ockerfarbenen Bergkamm durch eine kochende, dampfende Marslandschaft voller zäher Schwefel-Schlammtöpfe.
  • Krafla-Vulkansystem: Wanderung am steilen Kraterrand des tiefblauen, türkisfarbenen Kratersees Víti („Hölle“) sowie Erkundung des geothermalen Lavafelds Leirhnjúkur, dessen Boden spürbare Restwärme aus den Ausbrüchen der 1970er/80er Jahre abgibt.
  • Wasserfall-Spektakel der Jökulsá: Besuch von insgesamt vier gewaltigen Wasserfällen inmitten der kargen Steinwüste (Goðafoss, Selfoss, Dettifoss und Hafragilsfoss).
  • Nervenkitzel am Dettifoss: Spektakulärer und mutiger Drohnenflug direkt über dem ohrenbetäubenden, erzitternden Abgrund des stärksten Wasserfalls Europas.
  • Grjótagjá-Höhle: Magischer Nachtplatz direkt auf dem kilometerlangen Riss zwischen der eurasischen und nordamerikanischen Kontinentalplatte mit Blick in die blau schimmernde, geschichtsträchtige Lavahöhle.
  • Windstiller Mückentanz: Fertigstellung der zweiten Strickstulpe am Abend, begleitet von einem wilden, aber stichfreien Krabbel-Mückentanz am windstillen Mývatn.
Freitag, 26. Juni 2026: Krater-Jogging, die Trolle von Mývatn und ein herrenloser Rucksack
  • Hverfjall (Havrfjall): Spontane, ungeplante Krater-Wanderung ganz ohne Ausrüstung („nur ich“) mit einem überwältigenden, außerirdischen Ausblick vom windigen Kraterrand und anschließendem Runterjoggen.
  • Abenteuer am Parkplatz: Eine charmante, auf Englisch gelöste Notfall-Türöffnung an der Bezahloilette und ein schnelles Energietanken im Supermarkt.
  • Vindbelgjarfjall (529 m): Konditionstraining und windiger Aufstieg auf den „Windberg“ am Nachmittag nach überstandener Grippe – ganz ohne lästige Fliegen.
  • Dimmuborgir: Abendlicher Spaziergang auf den Spuren der isländischen Trolle inklusive Sicherung eines herrenlosen Rucksacks auf dem Parkplatz, der eine Stunde später glücklich an deutsche Besitzer zurückgegeben wird.
Samstag, 27. Juni 2026: Arktische Schluchten, Lupinen-Duft und ein charmantes Küstenhostel
  • Morgendliches Námafjall: Ein zweiter, bewusst früher Drohnenflug und ungestörtes Staunen über die dampfende, farbenprächtige Kulisse vor dem großen Touristenansturm.
  • Ásbyrgi-Schlucht: Fahrt nach Norden zur imposanten, hufeisenförmigen Schlucht mit einer kurzen Wanderung durch das kleine Wäldchen.
  • Fahrt nach Kópasker: Eine traumhafte Küstenfahrt durch intensiv duftende, blühende Lupinenfelder, abgerundet durch einen langen Spaziergang am schwarzen Strand inmitten schimpfender Seeschwalben.
  • Kópasker-Hostel: Bezug eines einfachen, aber charaktervollen und preiswerten Hostels bei dem älteren Isländer Benedikt für zwei Nächte, um ein heranziehendes Starkregen- und Sturmgebiet auszusitzen.
  • Projekt-Backup: Gemütlicher Ausklang im Trockenen mit dem Sichern von Bilddateien und dem Versenden der ersten Speicherkarten an Gerald für den geplanten Reisefilm.
Sonntag, 28. Juni 2026: Willy, Weite und plötzlicher Gegenwind
  • Willys Premiere: Start der ersten großen Tretroller-Runde mit dem frisch aufgepäppelten „Scheunenkind“-Kickbike (Finnscoot) samt umfunktionierter Lenkertasche für die schwere Zelt-Ausrüstung.
  • Melrakkaslétta-Halbinsel: Fahrt bei anfänglichem Nieselregen von Kópasker Richtung Raufarhöfn; die unendliche, schweigende Tundra- und Lava-Landschaft unter riesigem Himmel fasziniert von der ersten Sekunde an.
  • Hüftschmerz & Mentaler Kampf: Trotz plötzlich einsetzender Hüftschmerzen und Humpel-Phasen geht es mit purer Willenskraft und Durchhaltevermögen immer weiter.
  • Raufarhöfn: Ankunft nach einem harten Kampf gegen eisigen, frontalen Gegenwind auf den letzten Kilometern; entspannendes Aufwärmen im heißen Topf des örtlichen Schwimmbads nach einer Portion Fish and Chips.
Montag, 29. Juni 2026: Arktische Weite und der mentale Notfall
  • Arctic Henge: Früher Start um 4:30 Uhr (ohne Kaffee) zu den monumentalen, mystischen Steinmonumenten bei Raufarhöfn inklusive erfolgreichem Selfie-Drohnenflug.
  • Die Einsamkeit des Nordens: Fahrt entlang der endlosen arktischen Küste voller Treibholz-Baumstämme inmitten blühender Butterblumen, Seevögel und einer besorgten, aber lieben Autofahrer-Begegnung.
  • Mentaler Einbruch: Ein schwerer Erschöpfungsmoment bei Kilometer 20 im harten Kampf gegen den aggressiven Seitenwind wird durch ein ernstes, motivierendes Selbstgespräch und einen Hafer-Riegel überwunden.
  • Hostel-Ankunft: Nach stolzen 54 Kilometern (davon 34 Kilometer marschiert und geschoben) glückliche Ankunft am Abend, gefolgt von einer heißen Dusche und einer großen Portion Nudeln.
Dienstag, 30. Juni 2026: Pausentag und Basaltkunstwerke in Kópasker
  • Regeneration: Einlegen eines dringend benötigten Ruhetags wegen heftigen Muskelkaters in Kópasker.
  • Kieselstrand-Ausflug: Entspannter Spaziergang an der wilden Kieselküste mit faszinierenden, von der Natur geformten Basalt-Kunstwerken, nistenden Möwen und dem leidenschaftlichen Sammeln tiefschwarzer Steine.
  • Robben-Sichtung: Ein friedlicher Ausklang des Regenerationstages mit der Beobachtung von Robben am örtlichen Strand.

Juli 2026

Donnerstag, 02. Juli 2026: Langanes-Kap am Ende der Welt
  • Rauðanes Point: Einsame Frühwanderung entlang spektakulärer Klippenpfade, bizarrer Brandungstore, Felsnadeln und zutraulicher Papageitaucher.
  • Þórshöfn: Gemütlicher Bummel durch das abgelegene, ursprüngliche 380-Einwohner-Fischerdorf inklusive Rücken-Training im Studio und einem eisigen Kontrastbad (40 °C Hot Pot vs. 3 °C Wasserbottich) im Schwimmbad.
  • Langanes-Halbinsel: Fahrt über eine ruppige Piste entlang melancholischer Ruinen und verlassener Geisterhöfe aus der alten Heringsboom-Zeit.
  • Kliff Skoruvíkurbjarg: Atemberaubendes „Tölpelkino“ an der spektakulären Aussichtsplattform Járnkarlinn („Eiserner Mann“) hoch über einer riesigen Basstölpel-Kolonie am Felsen Stóri Karl.
  • Nachtlager am Kliff: Einsame Übernachtung mit freiem Blick nach Norden und einem nächtlichen Fotostopp der magischen Mitternachtssonne.
Freitag, 03. Juli 2026: Islandpferde, Walskelette und der östlichste Leuchtturm
  • Begegnung mit Fohlen: Ein langer Kuschel- und Fotostopp inmitten einer großen Gruppe neugieriger Islandpferde auf der Schotterpiste zurück nach Þórshöfn.
  • Gruseliges Strandgut: Entdeckung zweier riesiger, von Seeschwalben bewachten Walskelette im Treibholz an der Küste.
  • Bakkafjörður: Wanderung auf einer windigen Klippe zum östlichsten Leuchtturm Islands, untermalt von blühenden Miniblumen, freundlichen Schafen und dem Sammeln weicher Schafwolle.
  • Vopnafjörður: Zwischenstopp am schwarzen Badestrand mit Sichtung junger Austernfischer und Kaskaden-Blick auf den Wasserfall Gljúfursárfoss inklusive nettem Gespräch mit einem polnischen Reisepaar.
Samstag, 04. Juli 2026: Der 5-Liter-Irrtum und die Bruchpiloten von Hafnarhólmi
  • Egilsstaðir: Erledigung von Alltagssorgen und Kauf eines riesigen 5-Liter-Kanisters Scheibenwischwasser, von dem am Ende mangels Tankgröße die Hälfte spazieren gefahren werden muss.
  • Bakkagerði & Hafnarhólmi: Stundenlanges, faszinierendes Beobachten unzähliger Papageitaucher am berühmten Puffin-Felsen; Amüsement über die uneleganten, windigen Landungsversuche im ständigen Clinch mit diebischen Möwen.
  • Stürmischer Genuss: Ausklang des Tages bei einer kleinen Abendwanderung zwischen blühenden Lupinen und einem feinen Mahl aus Lammrippchen, Knoblauch und Zwiebeln in der Mini-Pfanne, während der Sturm am „Floh“ rüttelt.
Sonntag, 05. Juli 2026: Das Traumtal von Brúnavík
  • Puffin-Morgen: Ein einsamer, früher Besuch am Puffin-Felsen ganz ohne die späteren Fotografenmassen, um den Vögeln beim emsigen Fische-Anschleppen zuzusehen.
  • Pass Brúnavíkurskarð: Anstrengende, aber landschaftlich fantastische Wanderung über den Pass hinab in eine einsame, nur zu Fuß erreichbare Bucht.
  • Begegnungen im Wind: Gemütliches Fachsimpeln mit zwei kanadischen Backpackern und eine geteilte Mittagspause am Kiesstrand mit einer herzlichen deutschen Reisegruppe.
  • „Kerlingarfjöll im Kleinen“: Faszinierender Rückweg durch ein spektakuläres Flusstal vorbei an bunten Schutthängen in allen Nuancen, gefolgt von einer ruhigen Nacht zwischen Lupinen und Schafen.
Montag, 06. Juli 2026: Mentales Tief und die Zerreißprobe Hochland
  • Morgendliche Krise: Erwachen mit unentschlossenen, trüben Gedanken bei wolkenverhangenem Nullsichtwetter, gefolgt von zwei Stunden tröstendem Puffin-Kino am Felsen.
  • Wichtige Zukunftsentscheidungen: Erkenntnis beim Frühstücksmüsli im Auto, sich für einige Tage komplett aus der Komfortzone und dem Tourismus zurückziehen zu müssen.
  • Prüfstein Hochland: Gründliche mentale Auseinandersetzung und Fitnessprüfung für das bevorstehende, große Abenteuer: die geplante, raue und 16-tägige Durchquerung des isländischen Hochlands komplett zu Fuß und auf sich allein gestellt.
Dienstag, 07. Juli 2026: Ranger-Insider im Snæfellsstofa und spätes Mitternachtsglück
  • Vatnajökull-Nationalparkzentrum: Besuch des modernen Snæfellsstofa Visitor Center bei Skriðuklaustur zum Schreiben und Pläneschmieden; intensiver, wertvoller Austausch mit den begeisterten Rangerinnen.
  • Sicherheits-Weichenstellung: Erhalt spezieller Routenkärtchen für die Windschutzscheibe des Autos zur Standortbestimmung im Ernstfall; zudem Aufdecken einer veralteten Notfallnummer im System der Ranger.
  • Sprengisandur-Planung (F26): Detaillierte Routenanalyse bis zur Nýidalur-Hütte inklusive Live-Abfrage der aktuellen Flussfurten im Hochland durch die Rangerinnen sowie pragmatischen Tipps für ein Nahrungsdepot.
  • Stórurð-Gletschersee (Weg 10/9): Spontane Spättour ab dem Pass Vatnsskarð bei strahlendem Sommerhimmel und weichem Licht; eine 17 Kilometer lange, kräftezehrende Wanderung durch tiefen, sulzigen Altschnee mit PCT-Erinnerungen und einer glücklichen Rückkehr um 22:00 Uhr.
Mittwoch, 08. Juli 2026: Die 30-km-Gewalttour und das Rentiergeweih
  • Breidalsvík-Hütte: Erfolgreiche erste Etappe und Mittagspause an der Hütte; Orientierung an den bunten Marathon-Fähnchen des vergangenen Wochenendes und Einfangen eines faszinierenden Sonnenkreis-Wetterphänomens (Halo-Effekt).
  • Weglose Schlammschlacht: Harter, 12 Kilometer langer Aufstieg abseits aller Pfade durch tiefe Schneefelder und knietiefe Torf-Sümpfe, der höchste Konzentration beim Navigieren fordert und zwei schmerzhafte Umknick-Momente am linken Fuß fordert.
  • Der Fund des Tages: Entdeckung einer riesigen, wunderschönen Hälfte eines Rentiergeweihs im Gras; skurriler Weitermarsch mit dem schweren Zusatzgewicht auf dem Rucksack, gefilmt von Selfie-Drohne Muck.
  • Zoll-Erleichterung & Entschluss: Einholen der Bestätigung von Mitarbeitern einer Wetterstation, dass das Geweih legal nach Deutschland ausgeführt werden darf; zeitgleich reift der feste Entschluss: Die Island-Durchquerung ist mental und körperlich absolut machbar!
  • Tagesbilanz: Stolze 30 Kilometer und knapp 1.300 Höhenmeter stecken am Abend in den Knochen, gefolgt vom großen Sortieren im Camper.
Donnerstag, 09. Juli 2026: 18 Stunden Sonne und der Startschuss zum Hochland
  • Perfekter Morgen: Erwachen bei wolkenlosem Himmel und angekündigten 18 Stunden Dauersonnenschein im Camper nach einer unruhigen Nacht – endlich Zeit, um die Sachen bei wohligen Temperaturen zu trocknen.
  • Geweih-Logistik: Überlegungen zur Befestigung der Rentier-Trophäe (entweder an Willys Front oder festgezurrt auf dem Autodach mittels einer Mauer als Aufstiegshilfe).
  • Aufbruch zur F26: Einlegen eines ruhigen Regenerationstags für die strapazierten Sprunggelenke, gefolgt von der Fahrt vorbei am Mývatn-See direkt zum Einstieg der legendären Hochlandstraße Sprengisandur (F26), um das Nahrungsdepot an der Nýidalur-Hütte für die große Durchquerung vorzubereiten.
Freitag, 10. Juli 2026: Aufbruch ins Hochland auf der F26
  • Mývatn-Naturbäder: Entspanntes Bad zur Öffnungszeit, fast menschenleer, gefolgt von den "weltbesten" Fish and Chips.
  • Sprengisandur-Route (F26): Start der Fahrt mit dem "Floh" ins Hochland zur Ablage des Lebensmitteldepots an der Nýidalur-Hütte.
  • Aldeyjarfoss: Fotostopp am spektakulären Wasserfall zwischen tiefschwarzen Basaltsäulen.
  • Nachtlager an einer Flussfurt: Stopp fünf Kilometer vor der Hütte, da die Furt für den kleinen Camper zu tief war.
Samstag, 11. Juli 2026: Sturm, eisige Furt und eine hilfsbereite Rangerin
  • Flussdurchquerung zu Fuß: Waten durchs eiskalte Gletscherwasser zur Essensablage bei Sturmwarnung.
  • Zufällige Begegnung mit der Rangerin: Sie nimmt das Lebensmitteldepot mit zur Hütte und fährt ins Gespräch über die geplante Route und das gefundene Rentiergeweih.
  • Rückkehr nach Akureyri: Autoservice (Reifen, Tanken, Waschen) und Vorbereitung auf die Durchquerung; wetterbedingter Aufschub um zwei weitere Tage.
Donnerstag, 16. Juli 2026: Start der Islanddurchquerung zu Fuß
  • Aufbruch am Mývatn: Beginn der geplanten Etappenwanderung durch das Hochland mit Proviant für sechs Tage.
  • Ódáðahraun-Lavawüste: Erste, 44 km lange Etappe zur Botni-Hütte durch Lavasand, Gegenwind und akute Wasserknappheit.
Freitag, 17. Juli 2026: Zur Dyngjufjöll-Hütte
  • Farbenprächtiger Gletscherfluss: Erfrischung und Wasserauffüllen an einer ungewöhnlichen Furt vor der Hütte.
  • Dyngjufjöll-Hütte: Alleinige Übernachtung in absoluter Stille nach einem Tag durch schroffes Lavagestein.
Samstag, 18. Juli 2026: Askja-Caldera und Víti-Krater
  • Jónsskarð-Pass (ca. 1.300 m): Aufstieg durch Geröll und Schneefelder zum höchsten Punkt der ersten Streckenhälfte.
  • Askja & Víti-Kratersee: Geführte Rangertour zum türkisfarbenen Öskjuvatn-See und geothermalen Víti-Krater.
  • Dreki-Hütte: Zeltübernachtung im Staubsturm; Planung der wasserlosen 56-km-Etappe bis Kistufell.
Sonntag, 19. Juli 2026: Mit den Rangern durch die Wüste zur Kistufell-Hütte
  • Ranger als "Trail Angels": Mitnahme über rund 25 km durch das gesperrte Überschwemmungsgebiet, inklusive Besuch des jungen Lavafelds von 2014 (Holuhraun).
  • Kistufell-Hütte: Ankunft an der spartanischen Notunterkunft auf 1.020 m am Rand des Vatnajökull.
Montag, 20. Juli 2026: Geothermales Wunderland und Familienbegleitung
  • Begleitung durch Hildurs Familie: Herzliche Wegbegleitung ein Stück ins Herz Islands, vorbei an einem geothermalen Gebiet.
  • Ankunft an der Nýidalur-Hütte: Langer, erschöpfender Tag; Aufnahme durch die deutschen Hüttenwardinnen Sabine und Ilka.
Dienstag, 21. bis Mittwoch, 22. Juli 2026: Zerodays in Nýidalur
  • Sturmbedingte Pause: Zwei Ruhetage wegen Dauerregen und starkem Wind.
  • Neue Trail-Bekanntschaften: Kennenlernen von Anita (Schweiz), einer geretteten Mutter-Tochter-Radgruppe sowie weiterer durchnässter Hochland-Radfahrer.
Donnerstag, 23. Juli 2026: Weiter Richtung Süden
  • Alternativroute: Wanderung auf Sabines Tipp durch die schwarze Wüste, Rast in einer frisch renovierten Notunterkunft.
  • Überraschendes Wiedersehen: Anita klopft abends an der Tür einer kuriosen, leicht verfallenen Hütte – ab jetzt gemeinsame Wanderung.
Freitag, 24. bis Sonntag, 26. Juli 2026: Zu zweit durchs Hochland
  • Gemeinsames Wandern mit Anita: Wechselnde Etappen bei Kälte, Wind und traumhaftem Rückenwind bergab aus dem Hochland.
  • Kleine Oase mit Moostal: Erholungstag wegen spürbarer Schienbeinprobleme.
Montag, 27. Juli 2026: Burger-Pause und letzte Etappen
  • Hotel an der Straße 26: Genussvolle Rast mit Burger und Pommes vor der letzten Etappe Richtung Landmannalaugar.
  • Zeltnacht am Teich: Windgeschützte Übernachtung nach zusätzlicher Wanderzeit.
Dienstag, 28. Juli 2026: Ankunft in Landmannalaugar
  • Umweg über die Schlucht Sigöldugljúfur: Ruhigere Alternative abseits der Straße zum trubeligen Etappenziel.
  • Kulturschock Menschenmenge: Nach der Hochland-Einsamkeit voller Campingplatz und Entscheidung, die Durchquerung hier zu beenden.
Mittwoch, 29. bis Donnerstag, 30. Juli 2026: Trampen zurück zum Gletscherfloh
  • Serie von Mitfahrgelegenheiten: Dänische Familie, ein junger Italiener, eine Portugiesin und österreichische PCT-/Te-Araroa-Wanderer bringen sie bis Höfn.
  • Weiterreise zum Mývatn: Über Stuðlagil-Schlucht und weitere Fahrgelegenheiten zurück zum treuen "Gletscherfloh".
Freitag, 31. Juli 2026: Ende der Islanddurchquerung
  • Fazit nach 360 km/14 Tagen: Überglückliche Ankunft am Mývatn; Erholung mit Schwimmbad, Sauna und Campingplatz Laugar.

August 2026

Mittwoch, 05. August 2026: Ankunft in den Westfjorden
  • Wiedersehen mit dem Ost-West-Durchquerer-Paar: Spontaner Kaffeestopp am Straßenrand mit alten Bekannten aus der Dreki-Hütte.
  • Robbenbeobachtung & Valagil-Wasserfall: Ausgelassene Robben im Wasser und eine stille Wanderung mit Drohnenflug.
  • Ísafjörður: Fischsuppe im "Húsið" mit Silke und Jürgen aus Fürth sowie Wiedersehen mit der französischen Fotografin von Grímsey.
Freitag, 07. August 2026: Þingeyri und Vorbereitung auf Hornstrandir
  • Schwimmbad als Dorftreffpunkt: Geselliger Vormittag mit älteren Einheimischen bei Kaffee und Eis.
  • Proviant für sieben Tage gepackt: Vorbereitung auf die geplante mehrtägige Tour ins Naturreservat Hornstrandir.
Samstag, 08. August 2026: Letzte Nacht in der Zivilisation
  • Ísafjörður: Café, Schwimmbad und Buchung eines Hostelbetts nahe Flateyri vor dem Aufbruch.
  • Abschied vom Netz: Ankündigung einer Woche ohne Handyempfang auf Hornstrandir.
Sonntag, 09. August 2026: Fährüberfahrt nach Hornstrandir
  • Ankunft bei Traumwetter: Problemlose Überfahrt und Zeltaufbau am Campingplatz; erste Bekanntschaften unter den Campern.
Montag, 10. August 2026: Wanderung nach Sæból
  • Ehemaliges Fischerdorf: Ankunft passend zur Ebbe; voller Campingplatz mit Großfamilie und zwei Erstzeltern aus Ohio.
Dienstag, 11. August 2026: Die Gezeiten-Passage zum Golden Beach
  • Tückische Küstenpassage: Warten auf die Ebbe, Kette und Felsen als einzige Wege nach Látrar.
  • Hilfe durch Einheimische: Eine Familie mit Quad und Seil unterstützt bei der Überquerung, auch ein belgisches Paar profitiert davon.
  • Golden Beach: Einsamer, traumhafter Sandstrand vor der Ankunft in Látrar.
Mittwoch, 12. August 2026: Sonnenfinsternis-Tag und geplatzte Isomatte
  • Riss in der Luftmatratze: Notreparatur in Hesteyri mit geliehenem Klebeband dreier Texaner.
  • Wanderung nach Hlöðuvík: Magischer, dunkler Moment auf dem Pass während der Sonnenfinsternis, Walsichtung in der Bucht.
  • Über 30 km bei Dauerregen: Durchnässte Ankunft im Camp, unruhige Nacht durch die undichte Matte.
Donnerstag, 13. August 2026: Entscheidung zur Umkehr
  • Ausrüstungsprobleme: Knapper Gasvorrat und nicht reparierbare Matte erzwingen den Abbruch der geplanten Runde um die Nordspitze.
  • Rückweg nach Hesteyri: Rund 20 km bei Sturm und Dauerregen zurück zum Fähranleger.
  • Glückliche Rückfahrt: Ein freies Fährticket eines deutschen Paares ermöglicht die Rückkehr nach Ísafjörður.
Freitag, 14. August 2026: Ísafjörður und neue Bekanntschaften
  • Vergebliche Suche nach einer Ersatzmatte: Dafür Wiedersehen mit einem österreichischen Paar (PCT/Tour du Mont Blanc) bei Fischsuppe.
  • Herzliche Begegnung: Kennenlernen des Engländers Scott auf dem Campingplatz in Þingeyri, gemeinsame Pläne für einen Tagesausflug nach Hornstrandir.
Samstag, 15. August 2026: Ein gemeinsamer Tag in Hornstrandir
  • Fährüberfahrt: Gemeinsame Fahrt mit Scott am Morgen bei bestem Wetter auf die Halbinsel.
  • Natur und Zweisamkeit: Eine kleine Wanderung, Beobachtung von Polarfuchsjungen beim Mittagsschlaf und Essen von süßen Pfannkuchen.
  • Zelt-WG „Heimplanet“: Rückkehr ins Camp, Einzug in Scotts Zelt und Beginn einer innigen, tiefen Verbundenheit und neuen Partnerschaft.
Samstag, 29. August 2026: Noch einmal Hornstrandir
  • Küste und Drohnenflüge: Kurze Strandwanderungen und Einfangen toller Ausblicke mit der Drohne von einem wunderschönen Nachtplatz aus.
  • Spontane Entscheidung: Buchung eines weiteren Fährtickets für eine dreitägige, einsame Wanderung im Nordosten des Nationalparks, angesichts einer unerwartet guten Wetterprognose.
  • Vorbereitung: Rucksack packen mit warmer Kleidung, Schlafsack und Stirnlampe für das anstehende Herbst-Abenteuer in der Wildnis.
Sonntag, 30. August 2026: Start in das zweite Hornstrandir-Abenteuer
  • Fährüberfahrt: Problemloser Bootstransfer am Nachmittag in den Veiðileysufjörður.
  • Einsames Camp: Aufbau des Zeltes am „besten Platz“ in völliger Alleinlage, nachdem die drei anderen Passagiere direkt weitergewandert sind.
  • Kalte Nacht: Eine frostige Nacht (2 bis 3 Grad), die warm eingekuschelt mit heißem Tee und tiefen Gefühlen der Dankbarkeit genossen wird.
Montag, 31. August 2026: Füchse, Flüsse und ein stürmisches Camp
  • Aufstieg zum Pass: Fünfstündige Wanderung entlang der Küste und eines Flusses, gefolgt von einem steilen Aufstieg und der ersten Fuchssichtung.
  • Hornvík & Ranger-Begegnung: Ankunft am Camp im Nebel und ein kurzes Gespräch mit der Rangerin, die wegen des nahenden Saisonendes (1. September) abreist.
  • Schmerzhafte Furt: Eine sehr weite und eiskalte Flussdurchquerung, die den Füßen ordentlich zusetzt.
  • Camp am Horn: Weitere zwei Stunden Wanderung zum Etappenziel bei den Tipis; unruhige Nacht wegen heftiger Sturmböen, die massiv gegen das Zelt drücken.

September 2026

Dienstag, 01. September 2026: Klippen, Fuchskino und schwarze Strände
  • Rundwanderung Klippen: Vier- bis fünfstündige Tour hinauf zu den spektakulären Klippen von Horn.
  • Fuchskino: Faszinierende Begegnung mit zwei Polarfüchsen, die aus nächster Nähe (bis auf 1,5 Meter) beim Fressen eines Möwenkadavers und beim Schlafen beobachtet werden.
  • Nordost-Pass: Nachmittagstour zum Kamm, Treffen mit einem sehr unerfahrenen, chinesischen Wanderpaar und weitere Fuchssichtungen.
  • Strand-Rückweg: Später Zeltabbau und zweistündige Wanderung bei Ebbe entlang eines tiefschwarzen Strandes zurück zum Hauptcamp in Hornvík.
Mittwoch, 02. September 2026: Zerschnittene Schuhe und vorzeitige Abholung
  • Morgenbesuch: Zwei neugierige Füchse durchstreifen das Camp auf der Suche nach Futter.
  • Rückwanderung: Gemeinsamer, entspannter Rückweg in die Bucht Veiðileysufjörður mit zwei deutschen Wanderern; endgültiges Aus für die an den Lavasteinen zerschnittenen Trailschuhe.
  • Überraschung am Anleger: Das Abholboot ist deutlich zu früh da (aufgrund falscher Zeiten auf der Passagierliste); glückliche, spontane Rettung vor der frühzeitigen Abfahrt.
  • Ísafjörður: Abschluss des Abenteuers mit einem deftigen Burger und Pommes in der Stadt, gefolgt von einer ruhigen Nacht im Camper bei Þingeyri.
Donnerstag, 03. September 2026: Wäsche, Wellness und Schreiben
  • Þingeyri: Erholsamer Morgen im Schwimmbad, Kaffee mit Einheimischen, Wäsche waschen und Sichern der Erinnerungen sowie Schreiben des Reiseberichts.
Freitag, 04. September & Samstag, 05. September 2026: Entspannter Abschied aus den Westfjorden & Reisevorbereitungen
  • Morgenroutine & Gemeinschaft: Pünktlicher Schwimmbadbesuch um 8 Uhr morgens in Þingeyri, inklusive Kaffee und Würfelzuckerknabbern mit den lokalen Frühschwimmern.
  • Fahrt nach Akranes: Aufbruch aus den Westfjorden Richtung Süden zu polnischen Gastgebern, bei denen schon zuvor mit Scott übernachtet wurde.
  • Vorbereitung für die Vierergruppe: Umräumen des Autos, Verpflegungsplanung, Packen der Kleidung und finale Optimierung der Route für die anstehende Rundreise mit Brigitte, Gisela und Horst.
  • Ankündigung: Vorfreude auf die Abholung der drei Freunde sowie Ankündigung des Reisevortrags am 04.11.2026 im Bürgersaal Schönbrunn.
Dienstag, 08. September 2026: Ankunft der Freunde & Einstieg auf Reykjanes
  • Nächtliche Abholung: Abholen der drei Freunde mitten in der Nacht am Flughafen Keflavík.
  • Vulkanhalbinsel Reykjanes: Rundfahrt bei Traumwetter mit Stopps an der Brücke zwischen den Kontinenten, der dampfenden Quelle Gunnuhver und den frischen Lavafeldern rund um Grindavík samt den neu angelegten Straßen.
Mittwoch, 09. September 2026: Golden Circle & Þingvellir
  • Kultur & Hochland: Fahrt trotz wechselhaften Island-Wetters zum historischen Parlamentsort Þingvellir im Nationalpark sowie ein Ausflug in das wilde Hochland.
Freitag, 11. September 2026: Herbstfarben am Hraunfossar & Monolith Hvítserkur
  • Hraunfossar: Spektakuläres eisblaues Wasser, das aus dem Hallmundarhraun-Lavafeld quillt, umrahmt von intensiv leuchtenden Herbstfarben der Birken und Flechten.
  • Halbinsel Vatnsnes: Nachmittagsstopp bei Bilderbuchwetter am Hvítserkur-Basaltfelsen mitten im tiefblauen Meer.
Samstag, 12. September 2026: Der erste Schnee & Abenteuer Kerlingarfjöll
  • Überraschender Wintereinbruch: Nach einem gemütlichen Abend im Gasthaus Erwachen unter einer hauchfeinen Schneedecke und verhüllten Bergspitzen.
  • Geländefahrt ins Hochland: Anspruchsvolle Fahrt über die verschneite Hochlandpiste 35 mit dem 4x4-Mietwagen hinauf zum Parkplatz Kerlingarfjöll.
  • Dampfendes Geothermalgebiet: Beeindruckender Kontrast aus kargem Schnee, bunten Erdfarben und heißem Wasserdampf.
Sonntag, 13. September 2026: Akureyri & Relevantes Brauchtum in Laufás
  • Nordland-Hauptstadt: Bezog des Basecamps mitten in der Fußgängerzone von Akureyri.
  • Torfhof-Museum Laufás: Glücklicher Zufall beim Besuch des Spezialevents mit Handwerksvorführungen (Skyrherstellung, Wollverarbeitung) aus dem 19. Jahrhundert und Ausritt auf Islandpferden.
  • Begeisterte Truppe: Große Freude in der Gruppe über die Betreuung und das gemeinsame Reisen zu viert.
Montag, 15. September 2026: Dettifoss & die rauen Ostfjorde
  • Dettifoss: Beeindruckender Anblick der gewaltigen Wassermassen und der vibrierenden Gischt an Europas kraftvollstem Wasserfall.
  • Fahrt gen Osten: Weiterfahrt über Egilsstaðir hinein in die Ostfjorde mit ihren steilen Bergen, einsamen Fischerdörfern und einer tiefen Ruhe entlang der Küste Richtung Höfn.
Dienstag, 16. September 2026: Sturmtag im Tinyhaus
  • Gemütlicher Ruhetag: Ein Tag des Drinnenbleibens und Entspannens im geschützten Tinyhaus, während draußen ein kräftiger Unwettersturm tobt.
Mittwoch, 17. September 2026: Hoffellsjökull, Jökulsárlón & Diamond Beach
  • Hoffellsjökull: Abenteuerliche Anfahrt über die Gravelroad zur Eisfront des Vatnajökull-Gletscherarms und seinen treibenden Eisbergen im See.
  • Öræfi & Südküste: Panoramafahrt entlang der schwarzen Sanderflächen und riesigen Eiszungen.
  • Bootsfahrt Jökulsárlón: Schiffsfahrt auf der tiefen Gletscherlagune vorbei an türkisblauen, uralten Eisbergen und neugierigen Robben.
  • Diamond Beach: Glitzernde Eisbrocken aus der Lagune, die wie Diamanten auf dem schwarzen Vulkanstrand liegen.

Die Schnellübersicht über meine Reise

Donnerstag, 04. Juni 2026: Ankunft in den Ostfjorden

  • Seyðisfjörður: Ankunft mit der Fähre Norröna im malerischen Hafenort der Ostfjorde.

  • Historisches Hafengebäude: Übernachtung in dem gemütlichen, alten Hostel direkt im Ort.

Freitag, 05. Juni 2026: Die raue Wildnis der Ostfjorde

  • Gufufoss: Ein malerischer Wasserfall, der elegant in die Tiefe stürzt.

  • US Navy LCM Landungsboot: Besuch des geschichtsträchtigen und stummen Wracks aus der Vergangenheit.

Samstag, 06. Juni 2026: Entlang der Fjorde nach Norden

  • Östlichster Autopunkt & Ältester Leuchtturm: Fahrt entlang der dramatischen Klippen und Steilküsten zu den markanten Küstenpunkten.

  • Neskaupstaður: Fahrt in den Fjordort, um die kleine (leider verschlossene) Kirche zu besichtigen.

  • Páskahellir: Eine abwechslungsreiche Wanderung zu dieser bekannten Höhle am Fjord.

  • Örtliches Schwimmbad (Grunnskóli): Entspannung im heißen Topf (Hot Tub) des kleinen Dorfbades.

  • Schlucht im Nordosten: Übernachtung an einer wilden Schlucht mit Fluss- und Meeresblick.

Sonntag, 07. Juni 2026: Auf der Ringstraße Richtung Süden

  • Jökulsárlón (Gletscherlagune): Trotz Dauerregens und Sturms ein Spaziergang abseits der Massen an der berühmten Lagune mit Eisbergen.

Montag, 08. Juni 2026: Die Klassiker der Südküste

  • Vík í Mýrdal: Besuch des südlichsten Ortes Islands.

  • Reynisdrangar & Basalthöhle: Der weltberühmte schwarze Sandstrand mit den monumentalen, 66 Meter hohen Felsnadeln im Atlantik.

  • Südküsten-Wasserfälle: Vorbeifahrt am Seljalandsfoss und Skógafoss (aufgrund von Touristenmassen und Parkgebühren ohne langen Stopp).

  • Dyrhólaey: Der markante Felsklotz mit der Felsbrücke und dem Leuchtturm (beobachtet aus der Distanz).

Dienstag, 09. Juni 2026: Vulkane und schwarze Strände

  • Seljalandsfoss: Ein schneller Fotostopp am berühmten Wasserfall, dieses Mal am frühen Morgen ohne Menschenmassen.

  • LAVA Centre (Volcano Center): Exklusiver Besuch der Multimediashow über Islands Vulkanausbrüche inklusive der Erdbeben-Simulationsbox.

  • Eyjafjallajökull: Blick auf die mächtigen Gletscherflächen oberhalb der Südküste.

  • Schwarzer Sandstrand an der Südküste: Ein ausgiebiger Strandspaziergang zu den verwitterten Überresten eines alten Holzbootes im Sand mit Blick auf die Westmännerinseln.

Mittwoch, 10. Juni 2026: Ausflug auf die Westmännerinseln (Vestmannaeyjar)

  • Fährhafen Landeyjahöfn: Überfahrt mit der Autofähre nach Heimaey.

  • Heimaey / "Island im Kleinen": Aufbau des Zeltes in der kleinen Inselhauptstadt.

  • Eldfell (Feuerberg): Wanderung auf den geschichtsträchtigen Vulkan (bekannt durch den Ausbruch von 1973) inmitten blühender Lupinenfelder und mit phänomenaler Aussicht

Donnerstag, 11. Juni 2026: Sturmböen, Puffins und Insel-Engel

  • Klippen-Wanderung: Beobachtung von Papageitauchern (Puffins) aus nächster Nähe in einem sturmsicheren Beobachtungshäuschen.

  • Stafnesviti Leuchtturm & Elephant Rock: Wanderung zum einsamen Küstenpunkt und ein glücklicher Lifthilfe-Stopp durch einen lokalen Trailengel inklusive exklusiver Stadtführung.

  • Heiðarvegur (Hausberg-Leitern): Mutiger Kletterversuch an den senkrechten Leitern der nackten Felswand, abgebrochen wegen der extremen Sturmböen.

  • Herzliche Begegnungen: Spontane Einladung zum Essen durch eine palästinensische Familie auf dem Campingplatz.


Samstag, 13. Juni 2026: Staub, Schmelzwasser und Hochland-Pisten

  • Route 35 (Kjalvegur): Fahrt vom Fährhafen direkt ins zentrale Hochland auf der rauen Schotterpiste mit abgesenktem Reifendruck für mehr Fahrkomfort.

  • Kerlingarfjöll & Hveradalir: Erkundung des imposanten Vulkanmassivs und des farbenprächtigen, digital erschlossenen Solfatarengebiets voller Dampfsäulen.

  • Hveravellir: Kurzer Stopp im Geothermalgebiet, Auslassen des Hot Pools aus Rücksicht auf eine Erkältung.

  • Schmelzwasser-See: Erfolgreiche und wendige Durchquerung einer unvorhergesehenen, großen Pistenüberflutung im noch nicht offiziell freigegebenen Nordteil der Route 35.

  • Blöndulón-Stausee: Mystische Übernachtung am Seeufer inklusive nächtlichem Fotostopp der rot-goldenen Mitternachtssonne.

Sonntag, 14. Juni 2026: Von Basaltsäulen, Seehunden und einer Saga

  • Halbinsel Reykjaströnd: Fahrt über die ruppige, ehemalige F-Straße an die wilde Nordküste.

  • Skarðsviti-Leuchtturm: Klippen-Erkundung an einer skurrilen Kulisse aus perfekt geformten, waagerecht und senkrecht gestapelten Basaltsäulen.

  • Seehund-Beobachtung & Ketubjörg: Geduldiges Sichten von Seehundköpfen im Meer und Blick auf den 120 Meter hohen Wasserfall, der direkt in den Ozean stürzt.

  • Grettislaug (Hot Pool): Tiefenentspannendes Bad im historischen Natursteinbecken bei Reykir mit Blick auf die geschichtsträchtige Saga-Insel Drangey.

(Montag, 15. Juni 2026: Fahrt nach Dalvík)

Dienstag, 16. Juni 2026: Whalewatching im Akureyri-Fjord

  • Eyjafjörður (Wale-Tour): Bootsausflug bei Traumwetter auf dem Fjord nahe Akureyri; im dicken Überlebensanzug ging es auf die erfolgreiche Suche nach Buckel- und Minkwalen.

  • Einsames Tal: Ausgiebige Nachmittagswanderung im Wind zur emotionalen Auseinandersetzung und zum Gedenken an den verstorbenen Zwillingsbruder.

  • Dalvík-Stellplatz: Erneute, ruhige Übernachtung an einem bewährten Naturplatz abseits der Ringstraße.


Mittwoch, 17. Juni 2026: Nationalfeiertag, Künstlerflair und eine Raumkapsel

  • Dalvík: Idyllischer Morgenkaffee am bewährten Stellplatz in Gesellschaft von Schneehühnern und mit Blick auf wolkenverhangene Bergwipfel.

  • Nationalfeiertag: Aufgrund der Feierlichkeiten zur isländischen Republikgründung von 1944 bleibt die geplante Kaffeepause an der Tankstelle aus – alles hat geschlossen.

  • Hjalteyri: Erkundung des ehemaligen Fischverarbeitungsdorfes; die riesige, alte Fischfabrik versprüht eine Mischung aus rauem „Lost Place“ und kreativem Künstleranwesen.

  • Roller-Duell: Eine herzliche Begegnung mit einem isländischen Jungen inklusive Fachgespräch und einer Tretroller-Demonstration auf dem „Gletscherfloh“.

  • Akureyri: Fahrt in die Stadt bei einsetzendem Nieselregen für das erste Eis der Reise und Bezug einer modernen Raumkapsel als zweitägige Komfort-Auszeit, um die hartnäckige Erkältung auszukurieren.

Donnerstag, 18. Juni & Freitag, 19. Juni 2026: Regentage und „Zerodays“ im Norden

  • Vanlife im Wandel: Nachdenkliche Momente im „Gletscherfloh“ über den spürbaren Wandel des Island-Tourismus (Maut, Parkgebühren, Übernachtungsverbote) im Vergleich zu früher.

  • Pacific Crest Trail Skills: Praktisches Reisen ohne Kühlschrank dank gezielter Kurzeinkäufe ohne Food Waste und das Erleben der traditionellen Geste, als Wanderer eine Banane gratis zu bekommen.

  • Akureyri (Zerodays): Einlegen von zwei bewussten Regenerationstagen aufgrund des ungewöhnlich kalten, verregneten Juni-Wetters (unter 10 °C) zum Sichten der Foto- und Drohnenaufnahmen im warmen Aufenthaltsraum des Kapselhotels.

  • Regen-Nachmittag: Eine frische Vormittagswanderung gefolgt von ausgiebiger Entspannung im heißen Dorfpoll-Schwimmbad, um das Schmuddelwetter auszusitzen.

Samstag, 20. Juni 2026: Neuschnee, Torfhäuser und Heringsgeschichte

  • Dalvík & Akureyri: Erwachen bei stürmischen 4 °C und frischem Neuschnee auf den Berggipfeln; Erledigung von Einkäufen und Aufwärmen im örtlichen Schwimmbad.

  • Historischer Hof Laufás: Besuch des prächtig erhaltenen, labyrinthartigen Torfhofs aus dem 19. Jahrhundert am Eyjafjörður, der faszinierende Einblicke in die historische isländische Architektur und das einstige Pfarrersleben bietet.

  • Siglufjörður: Kulturstopp im bekannten Heringsmuseum der Region.

Sonntag, 21. Juni & Montag, 22. Juni 2026: Das arktische Sehnsuchtsziel Grímsey

  • Fährfahrt mit der „Sæfari“: Dreistündige, extrem stürmische Expedition über den wilden Eyjafjörður mit unbarmherziger Seekrankheit an Bord.

  • Insel Grímsey: Intensives Erkunden (26 Kilometer Fußweg) der grünen Vulkaninsel mit ihren dramatischen Basalt-Steilküsten direkt auf dem nördlichen Polarkreis.

  • Puffin-Paradies: Faszinierende Beobachtungen tausender drolliger Papageitauchender an den rauen Klippen aus nächster Nähe.

  • Sommersonnenwende: Ein magischer, wolkenloser Moment der Mitternachtssonne am Kunstwerk „Orbis et Globus“ in endlos warmem, romantischem Licht.

  • Herzliche Insel-Begegnungen: Kauf eines handgestrickten Islandpullovers in Sandvík und bereichernde Gespräche mit einer französischen Fotografin, einem kalifornischen Reisenden und Campern aus Montana.

  • Rückfahrt: Eine versöhnliche, spürbar ruhigere Fährüberfahrt zurück zum Festland.

(Dienstag, 23. Juni 2026: Fahrt nach Húsavík)

Mittwoch, 24. Juni 2026: Wellness, Waschtag und arktisches Nachtlager in Húsavík

  • Húsavík (Campingplatz): Strategische Planung eines dringend nötigen Waschtags im feinsten Island-Grau unter Ausnutzung der Campingplatz-Infrastruktur.

  • GeoSea-Geobad: Ausgiebiges Wellness-Baden im heißen Thermalbad hoch über dem Skjálfandi-Fjord mit Blick auf vorbeiziehende Walbeobachtungsschiffe, unterbrochen von einem plötzlichen Ansturm einer Reisegruppe.

  • Pool-Bekanntschaft: Ein tiefgründiges, langes Gespräch im heißen Wasser mit Petra aus Wien über deren Tierschutz-Stiftung.

  • Schneerand-Nachtlager: Fahrt am frühen Abend ins karge Hochland bis kurz vor die gewaltigen Wasserfälle Dettifoss und Hafragilsfoss für eine einsame Übernachtung zwischen Schneeresten direkt unter der Wolkendecke.

Donnerstag, 25. Juni 2026: Vulkane, Kontinentalspalten und Europas stärkster Wasserfall

  • Solfatarenfeld Námafjall: Rutschiger Aufstieg auf den ockerfarbenen Bergkamm durch eine kochende, dampfende Marslandschaft voller zäher Schwefel-Schlammtöpfe.

  • Krafla-Vulkansystem: Wanderung am steilen Kraterrand des tiefblauen, türkisfarbenen Kratersees Víti („Hölle“) sowie Erkundung des geothermalen Lavafelds Leirhnjúkur, dessen Boden spürbare Restwärme aus den Ausbrüchen der 1970er/80er Jahre abgibt.

  • Wasserfall-Spektakel der Jökulsá: Besuch von insgesamt vier gewaltigen Wasserfällen inmitten der kargen Steinwüste (Goðafoss, Selfoss, Dettifoss und Hafragilsfoss).

  • Nervenkitzel am Dettifoss: Spektakulärer und mutiger Drohnenflug direkt über dem ohrenbetäubenden, erzitternden Abgrund des stärksten Wasserfalls Europas.

  • Grjótagjá-Höhle: Magischer Nachtplatz direkt auf dem kilometerlangen Riss zwischen der eurasischen und nordamerikanischen Kontinentalplatte mit Blick in die blau schimmernde, geschichtsträchtige Lavahöhle.

  • Windstiller Mückentanz: Fertigstellung der zweiten Strickstulpe am Abend, begleitet von einem wilden, aber stichfreien Krabbel-Mückentanz am windstillen Mývatn.

Freitag, 26. Juni 2026: Krater-Jogging, die Trolle von Mývatn und ein herrenloser Rucksack

  • Hverfjall (Havrfjall): Spontane, ungeplante Krater-Wanderung ganz ohne Ausrüstung („nur ich“) mit einem überwältigenden, außerirdischen Ausblick vom windigen Kraterrand und anschließendem Runterjoggen.

  • Abenteuer am Parkplatz: Eine charmante, auf Englisch gelöste Notfall-Türöffnung an der Bezahloilette und ein schnelles Energietanken im Supermarkt.

  • Vindbelgjarfjall (529 m): Konditionstraining und windiger Aufstieg auf den „Windberg“ am Nachmittag nach überstandener Grippe – ganz ohne lästige Fliegen.

  • Dimmuborgir: Abendlicher Spaziergang auf den Spuren der isländischen Trolle inklusive Sicherung eines herrenlosen Rucksacks auf dem Parkplatz, der eine Stunde später glücklich an deutsche Besitzer zurückgegeben wird.

Samstag, 27. Juni 2026: Arktische Schluchten, Lupinen-Duft und ein charmantes Küstenhostel

  • Morgendliches Námafjall: Ein zweiter, bewusst früher Drohnenflug und ungestörtes Staunen über die dampfende, farbenprächtige Kulisse vor dem großen Touristenansturm.

  • Ásbyrgi-Schlucht: Fahrt nach Norden zur imposanten, hufeisenförmigen Schlucht mit einer kurzen Wanderung durch das kleine Wäldchen.

  • Fahrt nach Kópasker: Eine traumhafte Küstenfahrt durch intensiv duftende, blühende Lupinenfelder, abgerundet durch einen langen Spaziergang am schwarzen Strand inmitten schimpfender Seeschwalben.

  • Kópasker-Hostel: Bezug eines einfachen, aber charaktervollen und preiswerten Hostels bei dem älteren Isländer Benedikt für zwei Nächte, um ein heranziehendes Starkregen- und Sturmgebiet auszusitzen.

  • Projekt-Backup: Gemütlicher Ausklang im Trockenen mit dem Sichern von Bilddateien und dem Versenden der ersten Speicherkarten an Gerald für den geplanten Reisefilm.

Sonntag, 28. Juni 2026: Willy, Weite und plötzlicher Gegenwind

  • Willys Premiere: Start der ersten großen Tretroller-Runde mit dem frisch aufgepäppelten „Scheunenkind“-Kickbike (Finnscoot) samt umfunktionierter Lenkertasche für die schwere Zelt-Ausrüstung.

  • Melrakkaslétta-Halbinsel: Fahrt bei anfänglichem Nieselregen von Kópasker Richtung Raufarhöfn; die unendliche, schweigende Tundra- und Lava-Landschaft unter riesigem Himmel fasziniert von der ersten Sekunde an.

  • Hüftschmerz & Mentaler Kampf: Trotz plötzlich einsetzender Hüftschmerzen und Humpel-Phasen geht es mit purer Willenskraft und Durchhaltevermögen immer weiter.

  • Raufarhöfn: Ankunft nach einem harten Kampf gegen eisigen, frontalen Gegenwind auf den letzten Kilometern; entspannendes Aufwärmen im heißen Topf des örtlichen Schwimmbads nach einer Portion Fish and Chips.

Montag, 29. Juni 2026: Arktische Weite und der mentale Notfall

  • Arctic Henge: Früher Start um 4:30 Uhr (ohne Kaffee) zu den monumentalen, mystischen Steinmonumenten bei Raufarhöfn inklusive erfolgreichem Selfie-Drohnenflug.

  • Die Einsamkeit des Nordens: Fahrt entlang der endlosen arktischen Küste voller Treibholz-Baumstämme inmitten blühender Butterblumen, Seevögel und einer besorgten, aber lieben Autofahrer-Begegnung.

  • Mentaler Einbruch: Ein schwerer Erschöpfungsmoment bei Kilometer 20 im harten Kampf gegen den aggressiven Seitenwind wird durch ein ernstes, motivierendes Selbstgespräch und einen Hafer-Riegel überwunden.

  • Hostel-Ankunft: Nach stolzen 54 Kilometern (davon 34 Kilometer marschiert und geschoben) glückliche Ankunft am Abend, gefolgt von einer heißen Dusche und einer großen Portion Nudeln.

Dienstag, 30. Juni 2026: Pausentag und Basaltkunstwerke in Kópasker

  • Regeneration: Einlegen eines dringend benötigten Ruhetags wegen heftigen Muskelkaters in Kópasker.

  • Kieselstrand-Ausflug: Entspannter Spaziergang an der wilden Kieselküste mit faszinierenden, von der Natur geformten Basalt-Kunstwerken, nistenden Möwen und dem leidenschaftlichen Sammeln tiefschwarzer Steine.

  • Robben-Sichtung: Ein friedlicher Ausklang des Regenerationstages mit der Beobachtung von Robben am örtlichen Strand.

(Mittwoch, 01. Juli 2026: Ohne direkten Eintrag / Weiterreise)

Donnerstag, 02. Juli 2026: Langanes-Kap am Ende der Welt

  • Rauðanes Point: Einsame Frühwanderung entlang spektakulärer Klippenpfade, bizarrer Brandungstore, Felsnadeln und zutraulicher Papageitaucher.

  • Þórshöfn: Gemütlicher Bummel durch das abgelegene, ursprüngliche 380-Einwohner-Fischerdorf inklusive Rücken-Training im Studio und einem eisigen Kontrastbad (40 °C Hot Pot vs. 3 °C Wasserbottich) im Schwimmbad.

  • Langanes-Halbinsel: Fahrt über eine ruppige Piste entlang melancholischer Ruinen und verlassener Geisterhöfe aus der alten Heringsboom-Zeit.

  • Kliff Skoruvíkurbjarg: Atemberaubendes „Tölpelkino“ an der spektakulären Aussichtsplattform Járnkarlinn („Eiserner Mann“) hoch über einer riesigen Basstölpel-Kolonie am Felsen Stóri Karl.

  • Nachtlager am Kliff: Einsame Übernachtung mit freiem Blick nach Norden und einem nächtlichen Fotostopp der magischen Mitternachtssonne.

Freitag, 03. Juli 2026: Islandpferde, Walskelette und der östlichste Leuchtturm

  • Begegnung mit Fohlen: Ein langer Kuschel- und Fotostopp inmitten einer großen Gruppe neugieriger Islandpferde auf der Schotterpiste zurück nach Þórshöfn.

  • Gruseliges Strandgut: Entdeckung zweier riesiger, von Seeschwalben bewachten Walskelette im Treibholz an der Küste.

  • Bakkafjörður: Wanderung auf einer windigen Klippe zum östlichsten Leuchtturm Islands, untermalt von blühenden Miniblumen, freundlichen Schafen und dem Sammeln weicher Schafwolle.

  • Vopnafjörður: Zwischenstopp am schwarzen Badestrand mit Sichtung junger Austernfischer und Kaskaden-Blick auf den Wasserfall Gljúfursárfoss inklusive nettem Gespräch mit einem polnischen Reisepaar.

Samstag, 04. Juli 2026: Der 5-Liter-Irrtum und die Bruchpiloten von Hafnarhólmi

  • Egilsstaðir: Erledigung von Alltagssorgen und Kauf eines riesigen 5-Liter-Kanisters Scheibenwischwasser, von dem am Ende mangels Tankgröße die Hälfte spazieren gefahren werden muss.

  • Bakkagerði & Hafnarhólmi: Stundenlanges, faszinierendes Beobachten unzähliger Papageitaucher am berühmten Puffin-Felsen; Amüsement über die uneleganten, windigen Landungsversuche im ständigen Clinch mit diebischen Möwen.

  • Stürmischer Genuss: Ausklang des Tages bei einer kleinen Abendwanderung zwischen blühenden Lupinen und einem feinen Mahl aus Lammrippchen, Knoblauch und Zwiebeln in der Mini-Pfanne, während der Sturm am „Floh“ rüttelt.

Sonntag, 05. Juli 2026: Das Traumtal von Brúnavík

  • Puffin-Morgen: Ein einsamer, früher Besuch am Puffin-Felsen ganz ohne die späteren Fotografenmassen, um den Vögeln beim emsigen Fische-Anschleppen zuzusehen.

  • Pass Brúnavíkurskarð: Anstrengende, aber landschaftlich fantastische Wanderung über den Pass hinab in eine einsame, nur zu Fuß erreichbare Bucht.

  • Begegnungen im Wind: Gemütliches Fachsimpeln mit zwei kanadischen Backpackern und eine geteilte Mittagspause am Kiesstrand mit einer herzlichen deutschen Reisegruppe.

  • „Kerlingarfjöll im Kleinen“: Faszinierender Rückweg durch ein spektakuläres Flusstal vorbei an bunten Schutthängen in allen Nuancen, gefolgt von einer ruhigen Nacht zwischen Lupinen und Schafen.

Montag, 06. Juli 2026: Mentales Tief und die Zerreißprobe Hochland

  • Morgendliche Krise: Erwachen mit unentschlossenen, trüben Gedanken bei wolkenverhangenem Nullsichtwetter, gefolgt von zwei Stunden tröstendem Puffin-Kino am Felsen.

  • Wichtige Zukunftsentscheidungen: Erkenntnis beim Frühstücksmüsli im Auto, sich für einige Tage komplett aus der Komfortzone und dem Tourismus zurückziehen zu müssen.

  • Prüfstein Hochland: Gründliche mentale Auseinandersetzung und Fitnessprüfung für das bevorstehende, große Abenteuer: die geplante, raue und 16-tägige Durchquerung des isländischen Hochlands komplett zu Fuß und auf sich allein gestellt.

Dienstag, 07. Juli 2026: Ranger-Insider im Snæfellsstofa und spätes Mitternachtsglück

  • Vatnajökull-Nationalparkzentrum: Besuch des modernen Snæfellsstofa Visitor Center bei Skriðuklaustur zum Schreiben und Pläneschmieden; intensiver, wertvoller Austausch mit den begeisterten Rangerinnen.

  • Sicherheits-Weichenstellung: Erhalt spezieller Routenkärtchen für die Windschutzscheibe des Autos zur Standortbestimmung im Ernstfall; zudem Aufdecken einer veralteten Notfallnummer im System der Ranger.

  • Sprengisandur-Planung (F26): Detaillierte Routenanalyse bis zur Nýidalur-Hütte inklusive Live-Abfrage der aktuellen Flussfurten im Hochland durch die Rangerinnen sowie pragmatischen Tipps für ein Nahrungsdepot.

  • Stórurð-Gletschersee (Weg 10/9): Spontane Spättour ab dem Pass Vatnsskarð bei strahlendem Sommerhimmel und weichem Licht; eine 17 Kilometer lange, kräftezehrende Wanderung durch tiefen, sulzigen Altschnee mit PCT-Erinnerungen und einer glücklichen Rückkehr um 22:00 Uhr.

Mittwoch, 08. Juli 2026: Die 30-km-Gewalttour und das Rentiergeweih

  • Breidalsvík-Hütte: Erfolgreiche erste Etappe und Mittagspause an der Hütte; Orientierung an den bunten Marathon-Fähnchen des vergangenen Wochenendes und Einfangen eines faszinierenden Sonnenkreis-Wetterphänomens (Halo-Effekt).

  • Weglose Schlammschlacht: Harter, 12 Kilometer langer Aufstieg abseits aller Pfade durch tiefe Schneefelder und knietiefe Torf-Sümpfe, der höchste Konzentration beim Navigieren fordert und zwei schmerzhafte Umknick-Momente am linken Fuß fordert.

  • Der Fund des Tages: Entdeckung einer riesigen, wunderschönen Hälfte eines Rentiergeweihs im Gras; skurriler Weitermarsch mit dem schweren Zusatzgewicht auf dem Rucksack, gefilmt von Selfie-Drohne Muck.

  • Zoll-Erleichterung & Entschluss: Einholen der Bestätigung von Mitarbeitern einer Wetterstation, dass das Geweih legal nach Deutschland ausgeführt werden darf; zeitgleich reift der feste Entschluss: Die Island-Durchquerung ist mental und körperlich absolut machbar!

  • Tagesbilanz: Stolze 30 Kilometer und knapp 1.300 Höhenmeter stecken am Abend in den Knochen, gefolgt vom großen Sortieren im Camper.

Donnerstag, 09. Juli 2026: 18 Stunden Sonne und der Startschuss zum Hochland

  • Perfekter Morgen: Erwachen bei wolkenlosem Himmel und angekündigten 18 Stunden Dauersonnenschein im Camper nach einer unruhigen Nacht – endlich Zeit, um die Sachen bei wohligen Temperaturen zu trocknen.

  • Geweih-Logistik: Überlegungen zur Befestigung der Rentier-Trophäe (entweder an Willys Front oder festgezurrt auf dem Autodach mittels einer Mauer als Aufstiegshilfe).

  • Aufbruch zur F26: Einlegen eines ruhigen Regenerationstags für die strapazierten Sprunggelenke, gefolgt von der Fahrt vorbei am Mývatn-See direkt zum Einstieg der legendären Hochlandstraße Sprengisandur (F26), um das Nahrungsdepot an der Nýidalur-Hütte für die große Durchquerung vorzubereiten.


Freitag, 10. Juli 2026: Aufbruch ins Hochland auf der F26

- Mývatn-Naturbäder: Entspanntes Bad zur Öffnungszeit, fast menschenleer, gefolgt von den "weltbesten" Fish and Chips.
- Sprengisandur-Route (F26): Start der Fahrt mit dem "Floh" ins Hochland zur Ablage des Lebensmitteldepots an der Nýidalur-Hütte.
- Aldeyjarfoss: Fotostopp am spektakulären Wasserfall zwischen tiefschwarzen Basaltsäulen.
- Nachtlager an einer Flussfurt: Stopp fünf Kilometer vor der Hütte, da die Furt für den kleinen Camper zu tief war.

Samstag, 11. Juli 2026: Sturm, eisige Furt und eine hilfsbereite Rangerin

- Flussdurchquerung zu Fuß: Waten durchs eiskalte Gletscherwasser zur Essensablage bei Sturmwarnung.
- Zufällige Begegnung mit der Rangerin: Sie nimmt das Lebensmitteldepot mit zur Hütte und fährt ins Gespräch über die geplante Route und das gefundene Rentiergeweih.
- Rückkehr nach Akureyri: Autoservice (Reifen, Tanken, Waschen) und Vorbereitung auf die Durchquerung; wetterbedingter Aufschub um zwei weitere Tage.

Donnerstag, 16. Juli 2026: Start der Islanddurchquerung zu Fuß

- Aufbruch am Mývatn: Beginn der geplanten Etappenwanderung durch das Hochland mit Proviant für sechs Tage.
- Ódáðahraun-Lavawüste: Erste, 44 km lange Etappe zur Botni-Hütte durch Lavasand, Gegenwind und akute Wasserknappheit.

Freitag, 17. Juli 2026: Zur Dyngjufjöll-Hütte

- Farbenprächtiger Gletscherfluss: Erfrischung und Wasserauffüllen an einer ungewöhnlichen Furt vor der Hütte.
- Dyngjufjöll-Hütte: Alleinige Übernachtung in absoluter Stille nach einem Tag durch schroffes Lavagestein.

Samstag, 18. Juli 2026: Askja-Caldera und Víti-Krater

- Jónsskarð-Pass (ca. 1.300 m): Aufstieg durch Geröll und Schneefelder zum höchsten Punkt der ersten Streckenhälfte.
- Askja & Víti-Kratersee: Geführte Rangertour zum türkisfarbenen Öskjuvatn-See und geothermalen Víti-Krater.
- Dreki-Hütte: Zeltübernachtung im Staubsturm; Planung der wasserlosen 56-km-Etappe bis Kistufell.

Sonntag, 19. Juli 2026: Mit den Rangern durch die Wüste zur Kistufell-Hütte

- Ranger als "Trail Angels": Mitnahme über rund 25 km durch das gesperrte Überschwemmungsgebiet, inklusive Besuch des jungen Lavafelds von 2014 (Holuhraun).
- Kistufell-Hütte: Ankunft an der spartanischen Notunterkunft auf 1.020 m am Rand des Vatnajökull.

Montag, 20. Juli 2026: Geothermales Wunderland und Familienbegleitung

- Begleitung durch Hildurs Familie: Herzliche Wegbegleitung ein Stück ins Herz Islands, vorbei an einem geothermalen Gebiet.
- Ankunft an der Nýidalur-Hütte: Langer, erschöpfender Tag; Aufnahme durch die deutschen Hüttenwardinnen Sabine und Ilka.

Dienstag, 21. bis Mittwoch, 22. Juli 2026: Zerodays in Nýidalur

- Sturmbedingte Pause: Zwei Ruhetage wegen Dauerregen und starkem Wind.
- Neue Trail-Bekanntschaften: Kennenlernen von Anita (Schweiz), einer geretteten Mutter-Tochter-Radgruppe sowie weiterer durchnässter Hochland-Radfahrer.

Donnerstag, 23. Juli 2026: Weiter Richtung Süden

- Alternativroute: Wanderung auf Sabines Tipp durch die schwarze Wüste, Rast in einer frisch renovierten Notunterkunft.
- Überraschendes Wiedersehen: Anita klopft abends an der Tür einer kuriosen, leicht verfallenen Hütte – ab jetzt gemeinsame Wanderung.

Freitag, 24. bis Sonntag, 26. Juli 2026: Zu zweit durchs Hochland

- Gemeinsames Wandern mit Anita: Wechselnde Etappen bei Kälte, Wind und traumhaftem Rückenwind bergab aus dem Hochland.
- Kleine Oase mit Moostal: Erholungstag wegen spürbarer Schienbeinprobleme.

Montag, 27. Juli 2026: Burger-Pause und letzte Etappen

- Hotel an der Straße 26: Genussvolle Rast mit Burger und Pommes vor der letzten Etappe Richtung Landmannalaugar.
- Zeltnacht am Teich: Windgeschützte Übernachtung nach zusätzlicher Wanderzeit.

Dienstag, 28. Juli 2026: Ankunft in Landmannalaugar

- Umweg über die Schlucht Sigöldugljúfur: Ruhigere Alternative abseits der Straße zum trubeligen Etappenziel.
- Kulturschock Menschenmenge: Nach der Hochland-Einsamkeit voller Campingplatz und Entscheidung, die Durchquerung hier zu beenden.

Mittwoch, 29. bis Donnerstag, 30. Juli 2026: Trampen zurück zum Gletscherfloh

- Serie von Mitfahrgelegenheiten: Dänische Familie, ein junger Italiener, eine Portugiesin und österreichische PCT-/Te-Araroa-Wanderer bringen sie bis Höfn.
- Weiterreise zum Mývatn: Über Stuðlagil-Schlucht und weitere Fahrgelegenheiten zurück zum treuen "Gletscherfloh".

Freitag, 31. Juli 2026: Ende der Islanddurchquerung

- Fazit nach 360 km/14 Tagen: Überglückliche Ankunft am Mývatn; Erholung mit Schwimmbad, Sauna und Campingplatz Laugar.

Mittwoch, 5. August 2026: Ankunft in den Westfjorden

- Wiedersehen mit dem Ost-West-Durchquerer-Paar: Spontaner Kaffeestopp am Straßenrand mit alten Bekannten aus der Dreki-Hütte.
- Robbenbeobachtung & Valagil-Wasserfall: Ausgelassene Robben im Wasser und eine stille Wanderung mit Drohnenflug.
- Ísafjörður: Fischsuppe im "Húsið" mit Silke und Jürgen aus Fürth sowie Wiedersehen mit der französischen Fotografin von Grímsey.

Freitag, 7. August 2026: Þingeyri und Vorbereitung auf Hornstrandir

- Schwimmbad als Dorftreffpunkt: Geselliger Vormittag mit älteren Einheimischen bei Kaffee und Eis.
- Proviant für sieben Tage gepackt: Vorbereitung auf die geplante mehrtägige Tour ins Naturreservat Hornstrandir.

Samstag, 8. August 2026: Letzte Nacht in der Zivilisation

- Ísafjörður: Café, Schwimmbad und Buchung eines Hostelbetts nahe Flateyri vor dem Aufbruch.
- Abschied vom Netz: Ankündigung einer Woche ohne Handyempfang auf Hornstrandir.

Sonntag, 9. August 2026: Fährüberfahrt nach Hornstrandir

- Ankunft bei Traumwetter: Problemlose Überfahrt und Zeltaufbau am Campingplatz; erste Bekanntschaften unter den Campern.

Montag, 10. August 2026: Wanderung nach Sæból

- Ehemaliges Fischerdorf: Ankunft passend zur Ebbe; voller Campingplatz mit Großfamilie und zwei Erstzeltern aus Ohio.

Dienstag, 11. August 2026: Die Gezeiten-Passage zum Golden Beach

- Tückische Küstenpassage: Warten auf die Ebbe, Kette und Felsen als einzige Wege nach Látrar.
- Hilfe durch Einheimische: Eine Familie mit Quad und Seil unterstützt bei der Überquerung, auch ein belgisches Paar profitiert davon.
- Golden Beach: Einsamer, traumhafter Sandstrand vor der Ankunft in Látrar.

Mittwoch, 12. August 2026: Sonnenfinsternis-Tag und geplatzte Isomatte

- Riss in der Luftmatratze: Notreparatur in Hesteyri mit geliehenem Klebeband dreier Texaner.
- Wanderung nach Hlöðuvík: Magischer, dunkler Moment auf dem Pass während der Sonnenfinsternis, Walsichtung in der Bucht.
- Über 30 km bei Dauerregen: Durchnässte Ankunft im Camp, unruhige Nacht durch die undichte Matte.

Donnerstag, 13. August 2026: Entscheidung zur Umkehr

- Ausrüstungsprobleme: Knapper Gasvorrat und nicht reparierbare Matte erzwingen den Abbruch der geplanten Runde um die Nordspitze.
- Rückweg nach Hesteyri: Rund 20 km bei Sturm und Dauerregen zurück zum Fähranleger.
- Glückliche Rückfahrt: Ein freies Fährticket eines deutschen Paares ermöglicht die Rückkehr nach Ísafjörður.

Freitag, 14. August 2026: Ísafjörður und neue Bekanntschaften

- Vergebliche Suche nach einer Ersatzmatte: Dafür Wiedersehen mit einem österreichischen Paar (PCT/Tour du Mont Blanc) bei Fischsuppe.
- Herzliche Begegnung: Kennenlernen des Engländers Scott auf dem Campingplatz in Þingeyri, gemeinsame Pläne für einen Tagesausflug nach Hornstrandir.